Der Juni: On the road

Der Juni: On the road

von Lea 1. Juli 2019

Der Juni im Überblick

Ach – dieser Monat war ganz schön ereignisreich:  Viele Feiertage, eine Hochzeit im Allgäu, Paris erkunden mit Freunden, das Abi-Treffen (25 Jahre ist es jetzt schon her… mannometer) und dazu ein Besuch der alten Heimat mit ganz viel Vergangenheit und Zukunft. Dazwischen Arbeit an allen Fronten (es gibt eine ganz spannende Entwicklung beim Anti-Stress-Team, die ziemlich aufregend ist, aber dazu irgendwann mehr…) und Training für den Wettkampf.

Mein Highlight

Gute Frage: Es fiel mir am Anfang etwas schwer, ein konkretes Highlight zu benennen. Je mehr ich darüber nachdachte, wurde mir klar, dass dieser Monat ereignisreich, aber auch unglaublich „menschenbetont“ war. Wenn du reist und ständig mit alten Freunden und neuen Bekannten in Kontakt kommst, dann kommt da auch ungeheuer viel von „dir“ an die Oberfläche. So eröffnete mir ein Freund aus alten Tagen, dass ich früher immer gesagt hätte, Sport wäre nichts für mich. O-Ton: „Sport ist nix für meine Knochen!“ Hahaha!

Oder andererseits bei neuen Menschen auf Neugier an meiner Person zu stoßen und mich dann selbst zu fragen, wofür ich stehe. Wer ich bin und wer ich sein will.

Kurz erwähnt: Ich freu mich schon drauf, dass der nächste Monat ruhiger wird. Jeden Monat wäre mir das zu anstrengend!

2019 Juni Lea

Was lief nicht so gut?

Ich sortiere mich langsam… es geht voran. In mir arbeitet aber immer noch so ein fieser Saboteur. Er ist leiser geworden… ja. Aber er nervt mich manchmal schon gehörig, wenn er sich aus dem Untergrund bemerkbar macht und mir so Sachen sagt wie: „Du solltest schneller sein… Du kommt ja gar nicht richtig voran… Andere würden das viel besser machen…!“

Ich höre nicht mehr richtig zu. Das ist gut. Aber trotzdem ist die Stimme noch nicht weg. Aber wie auch?  Ein solch routinierter innerer Saboteur hört nach 40 Jahren nicht einfach auf und schweigt. Jedoch merkt er, dass ich ihm weniger Freiraum lasse, ich ihn viel öfter überhöre – weil ich andere Dinge zu tun habe. Zum Beispiel muss ich mich auf mein Mantra konzentrieren – das lautet so: „Ich bin gut genug! Ich kann das!“

Worauf bin ich stolz?

Boah… auf mein Sportpensum. Trotz der touristischen Highlights begleitet mich Yoga, Laufen, Schwimmen und Radfahren den ganzen Juni entlang. Dazu noch mein Personal Training – welches mich oft an meine Grenzen bringt und mich immer wieder Muskelpartien entdecken lässt, von denen ich sicher war, dass es sie nicht gibt. Zumindest nicht bei mir!

2019 Juni Lea

Sport & Fitness

Ich hab es im vorhergehenden Kapitel bereits erwähnt: Sport läuft gut! An allen Destinationen ist Sportgerät dabei und ich halte mich an meinen Trainingsplan. Warum? Ja, das ist eine sehr gute Frage! Ich brauche Zielsetzungen. Dieses Jahr pusht mich, dass ich im Juli eine olympische Distanz im Triathlon auf der Agenda stehen habe. Erschreckend und motivierend zugleich! 2019 Juni Lea

Entspannung

Ich war während meiner Touren auch eine kurze Zeit „zu Hause“. Also in dem Zuhause, in dem ich aufgewachsen bin. Es ist ein wundervoller, ruhiger Ort. Eben die Stelle, an der du die Zeit nicht ticken hörst und einfach „du“ und „da“ bist. Am allerliebsten sage ich dazu, dass mich solche Tripps erden. Im Sinne von Wurzeln, die tief in den Boden reingehen und mir Stabilität geben.

2019 Juni Lea

Ernährung

Schau dir das an: Wir hatten in Frankreich das Glück gleiche mehrere Marktplätze vor unserer Haustür zu haben. Ist das nicht toll? Es gab die volle Auswahl aus Obst, Salat, Gemüse, Käse und … natürlich Baguette! Herrlich!

Übrigens… ich versuche aktuell einen Standardernährungsplan für mich zu erstellen. All die Dinge, die ich mag und die gut für mich sind – kombiniert mit einer einfachen Zubereitung und einem konkreten Plan, was wann im Haus zu sein hat, damit es gekocht und weiterverarbeitet werden kann… Puh! Nicht so einfach. Wer einen Tipp hat: Her damit!

2019 Juni Lea

Was hat mich inspiriert?

Dass du Zuhause ankommen kannst und dort Freunde findest, mit denen du dort weitermachen kannst, wo du Jahre zuvor aufgehört hast. Spannend – ich schreibe seit diesem Monat wieder Tagebuch, weil einfach so viel wertvolles diskutiert und gesagt wurde: Das muss ich festhalten! Mein persönliches Good-Mood-Buch oder auch eine ausgedehnte Form des Achtsamkeitstagebuchs.

Worauf freue ich mich?

Projekte, noch ’ne Hochzeit, Sommerzeit und endlich der Triathlon. Es ist dann ja auch schön, wenn man den Event feiern kann… weil er hinter dir liegt! Kennst du das, wenn es diesen einen Moment gibt, auf den du hinarbeitest und danach hört ein klein wenig die Welt auf? Ja? Willkommen in meiner Welt.

Fazit

Also… jetzt wo ich das so runterschreibe… da bin ich ja fast ein wenig atemlos. Irre, was dieser Monat alles in sich hatte. Auf jeden Fall viel von „on the road“: to yesterday, to tomorrow, to myself.

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