Keine Lust auf Sport? Stell dir diese Fragen!

Vielleicht kennst du das ja auch: Du hast dir fest vorgenommen, heute Sport zu treiben. Egal, ob das eine Laufrunde oder ein Besuch im Fitnessstudio ist, ob du für einen Triathlon trainierst oder nur ein paar Dehnübungen planst.

Irgendwie … scheint immer etwas dazwischen zu kommen.

Typische Ausreden

Schauen wir uns doch mal ein paar typische Ausreden an, die uns vom Sporttreiben abhalten:

  • Es ist schon zu spät.
  • Heute war ein echt harter Tag.
  • Ich hab morgen wieder einen harten Tag vor mir.
  • Ich habe leichte Kopf-/Glieder-/Rückenschmerzen.
  • Ein Tag Pause kann nicht schaden.
  • Ich muss noch [unglaublich wichtige Tätigkeit] erledigen.

Kommt dir das bekannt vor?

Ausreden sind nicht die Wahrheit

Aber sind wir doch mal ehrlich: Oft sind es eben doch nur Ausreden, die uns von einer Sporteinheit abhalten. Natürlich gibt es diesen fiesen Teufel auf der Schulter, der mit dem Bild einer gemütlichen Couch und etwas Schokolade winkt.

Doch hören wir tief in uns hinein, finden wir oft die wahre Antwort: Wir haben einfach keine Lust. Keine Lust zum Umziehen, keine Lust aufs Schwitzen, keine Lust auf das Duschen danach. In solchen Momenten können unsere Ausreden verdammt überzeugend sein.

Die Frage aller Fragen

Achtung, Achtung: Ich teile jetzt mit dir die wichtigste Frage, die mich fast immer dazu bringt, eben doch loszulegen. Die Ausreden vertreibt und den verräterischen Schweinehund in die Ecke verbannt.

Wenn ich mal wieder morgens zweifelnd im Bett liege, es kuschelig-gemütlich ist und ich leichten Nieselregen vor dem Fenster sehe, dann frage ich mich:

Wie fühle ich mich, wenn ich eben doch Laufen war?

Oder anders gefragt: Habe ich es schon jemals bereut, Sport getrieben zu haben?

Definitiv nicht! Rückblickend bin ich immer zufrieden, stolz, angenehm ausgelaugt – je nach Sportart und Tagesform. Doch noch nie habe ich es bereut, mich überwunden zu haben – die positiven Gefühle überwiegen immer.

Noch mehr Überzeugung nötig?

Genialerweise kannst du die Frage sogar umdrehen: Wie fühlst du dich, wenn du dich eben NICHT aufraffst? Würdest du es bereuen, keinen Sport getrieben zu haben?

Diese Fragen sind für mich beinahe noch erhellender: Ich bin ein großer Verfechter davon, auf die Signale des Körpers zu hören. Fordert er klar eine Pause ein, solltest du sie ihm definitiv gönnen.

Bin ich also fest und reuelos davon überzeugt, mich ohne Sport besser zu fühlen – dann ist dies eine klare Ansage, die ich auch befolge.

Diese Gegenfrage eignet sich besonders für diejenigen, die zu Übertreibungen neigen und eher auf einen Trainingsplan statt auf Verspannungen in der Muskulatur hören.

Oft sind die Antworten jedoch eindeutig: Ja, ich habe heute keine Lust Sport zu treiben. Aber wenn ich es durchziehe, werde ich mich sehr wahrscheinlich danach besser fühlen.

Fazit

Wenn das nächste Mal der Schweinehund an deine Tür klopft, stelle dir die folgenden Fragen und beantworte sie ehrlich:

  • Wie fühle ich mich, wenn ich die Einheit hinter mir habe? Werde ich es bereuen?
  • Wie fühle ich mich, wenn ich die Einheit ausfallen lasse? Werde ich es bereuen?

Lass uns wissen, ob auch dir dieser Tipp hilft!

Bildnachweis: stockunlimited

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