Stress und Burnout

Über Grundbegriffe und ihre Bedeutung – darum geht's bei uns!

Stress ist das, was du daraus machst!

- Lea Halm -

Wie ist das genau mit dem Stress?

Beinahe jeder nimmt das Wort „Stress“ in den Mund: Wir fühlen uns gestresst, haben Stress, wollen weniger gestresst sein, der Stress soll weg. Stress ist zu einem alltäglichen Begleiter geworden. Einem Ausdruck unserer Gesellschaft. 

Aber – mal ganz knackig – was ist Stress eigentlich genau?

Mehr zu den wichtigen Themen „Fight or Flight“ und „Eustress und Disstress“ erfährst du in diesem Artikel zum Thema: „Was ist Stress?“

Stress ist an sich nützlich – er kann aber auch gefährlich werden

Wir können also erst mal festhalten: Stress ist – in seiner ursprünglichen Funktion – durchaus nützlich (Schutz, Automatismen, Überlebenssicherung)

Der wichtige Punkt ist: Damals, weit in der Vergangenheit als das Stressmuster entstand, gab es nach Stressphasen genügend Zeit zum Ausruhen und Auftanken der Energiereserven. 

Und jetzt überleg mal, wann du die letzte Pause hattest? 

Stress löst Prozesse in unserem Körper aus, und wenn wir unter Dauerstress (ohne Pausen) stehen, dann erhöhen diese Körperprozesse das Risiko für Krankheiten. Nicht ohne Grund warnt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) vor einer „weitaus größeren Bedrohung der Volksgesundheit als jede andere der Menschheit bekannte Epidemie“.

Die langfristigen Auswirkungen von Stress auf den Körper haben wir in diesem Artikel beschrieben.

Stress und Burnout

Stress ist eine Entscheidung

Wichtig zu verstehen: Stress ist eine ganz individuelle Sache. Was den Einen an die Decke befördert, lässt den Anderen kalt. Was dir gegen den Stress hilft, muss deiner Nachbarin nicht zwingend auch helfen. Und wie sich der Stress bei dir zeigt, kann ganz anders sein, als bei deinen Eltern. 

Wichtig ist, dass du dich mit dem Thema Stress auseinandersetzt und deine persönlichen Signale erkennst, die dich darauf hinweisen, dass du gerade zu viel Stress hast. Das Wahrnehmen und Ernstnehmen von Stressanzeichen ist das Nonplusultra einer guten Stressbewältigung und einem guten Umgang mit Stress, also einem guten Stressmanagement. 

Egal, ob du deine persönlichen Stressanzeichen schon kennst – oder nicht. Wenn du spürst, dass du die vielen Bälle bald nicht mehr in der Luft halten kannst, dass der Druck immer größer wird und du aus dem Hamsterrad nicht rauskommst, dann hol dir Unterstützung – mach es wie unsere zahlreichen Kunden, alles Macher-Typen – so wie du! Setz dich mit uns in Verbindung:

Wir sind für dich da. Der schnellste Weg geht über unseren Anti-Stress-Call oder eine E-Mail an uns. 

Wie ist das genau mit dem Burnout?

Das Wort Burnout kommt von „to burn out“ und bedeutet „ausbrennen“ oder „ausgebrannt sein“. Der Begriff ist nicht haarscharf definiert, keine medizinische Diagnose und wird teilweise inflationär verwendet. Hier eine Essenz:

Ein Burnout kommt nicht von heute auf morgen – oft liegt ein jahrelanger Prozess mit mehreren Entwicklungsphasen zugrunde. Zu den Phasen gibt es unterschiedliche Definitionen, z.B. die 12 Phasen nach Freudenberger. 

Wir halten hier mal fest: Burnout ist nicht nur ein Problem von einzelnen Menschen – vielmehr ist es eine Erscheinung unseres Systems und unserer Leistungsgesellschaft. Höher, schneller, weiter… Viele ticken nach dem Prinzip: Anerkennung nur gegen Leistung. Und nur „harte verdiente Leistung“ zählt. Das Phänomen kann im übrigen Menschen in jeder Bevölkerungs- oder Berufsgruppe treffen.

Es sind oft die hoch engagierten Leistungsträger mit vielen Skills, Stärken und Fähigkeiten, die besonders gefährdet sind, auf Dauer auszubrennen. Umso wichtiger ist es, Grenzen zu setzen, die Symptome zu kennen und auch die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen. 

Aufmerksamkeit bei folgenden Anzeichen: Welche Symptome deuten auf Burnout hin?

  • Auf einer körperlichen Ebene: anhaltende Müdigkeit, dauerhafte Erschöpfung, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, Tinnitus
  • Auf einer psychischen Ebene: Angstzustände, Verzweiflung, Hilflosigkeit
  • Große Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen
  • Nachlassende Leistungsfähigkeit und Konzentrationsstörungen
  • Verändertes Verhalten in Richtung: Zynismus, Rückzug, Apathie, Einigeln.
  • Sinnesverlust: innere Leere, keine Freude mehr an Nichts, Hoffnungslosigkeit.
Frühwarnzeichen:
 
  • Kein Erholungsgefühl nach dem Wochenende und/oder nach dem Urlaub
  • Immer wieder Krankheiten aufgrund eines schwachen Immunsystems, wie z.B.  hartnäckige Erkältungen, Herpes, Blasenentzündungen, Grippe, etc.
  • Üble Verspannungen bis hin zu körperlichen Einschränkungen aufgrund eines zu hohen Muskeltonus
  • Herzrasen (immer durch einen Arzt abklären lassen!)
  • anhaltende Ohrengeräusche wie Pfeifen, Klopfen, Pochen (immer durch einen Arzt abklären lassen!)
 
Stress und Burnout

Wenn du die einzelnen Symptome auch von dir kennst, muss das noch nicht heißen, dass du ausgebrannt bist. Es können auch Anzeichen einer vorübergehenden Erschöpfung sein. Jedoch solltest du bei einer Häufung der Anzeichen die Alarmglocken aktivieren: du solltest gut in dich reinhören und die Signale deines Körpers ernst nehmen. Der Hausarzt ist für anhaltende Symptome immer ein guter erster Ansprechpartner – such dir professionelle Unterstützer. 

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