Der Januar: Alles in Bewegung

Der Januar: Alles in Bewegung

von Andrea 30. Januar 2019

Der Jahreswechsel im Überblick

Huch! Schon wieder ein Monat rum?? Unglaublich! Genau genommen sind seit meinem letzten Artikel Ende November sogar schon zwei Monate vergangen, was noch viel unglaublicher ist. Was also ist passiert?

  • Ein Umzug.
  • Viele Renovierungen.
  • Zwei Wochen Urlaub über Weihnachten und Neujahr.
  • Noch mehr Renovierungen. 

Ach ja … und natürlich Winter. Aktuell etwa 40 Zentimeter, keine Plusgrade seit Anfang Dezember und nun schon seit Wochen fast ständig unter -20 Grad. Das ist Lappland! 🙂

Mein Highlight

Weihnachtsurlaub! Zwei Wochen, in denen ich tatsächlich mal nichts gemacht hab. Die Arbeit war kopfmäßig weit weg, es gab unendlich viel Ruhe, Draußensein und Entspannen. Untypisch und vielleicht die logische Konsequenz nach einem anstrengenden Jahr und dem Umzug nur eine Woche vor Weihnachten. Frühstück im Bett, Kerzenschein, die wenigen Tageslichtstunden am Polarkreis ausnutzen, lesen, das Haustier kraulen – so sieht für mich ein perfektes Weihnachten aus!

Was lief nicht so gut?

Nun sitze ich hier, schreibe diesen Text und grüble, was nicht so gut lief in den letzten beiden Monaten. Draußen glitzert der Schnee, ein Reh läuft durch den Garten und unzählige Vögel tummeln sich an unseren Vogelhäuschen. Vielleicht ist einfach alles gerade gut, wie es ist – ich suche nicht weiter nach negativen Dingen 🙂

Worauf bin ich stolz?

Auf meinen Urlaub, auf mein konsequentes Priorisieren und bewusstes Weglassen. Klar hätte ich gern schon überall Bilder im neuen Haus! Und natürlich nervt es mich tierisch, dass wegen der Renovierungen andere Dinge liegenbleiben. Aber wird es besser, wenn ich mich stresse? Bestimmt nicht. Ich möchte nicht am Ende des Winters auf die Monate zurückblicken und mich ärgern, nicht genügend Zeit draußen verbracht zu haben. Also: Momente schaffen und genießen – und das klappt aktuell sehr gut 🙂

Sport & Fitness

Schneeschippen, Möbel und Kartons schleppen, Tapezieren und Malern. Schneeschuhlaufen, Skiwanderung und Langlaufen. Mit dem Tretschlitten fahren. Nimmt man die tiefen Temperaturen dazu, wird mein Körper gefordert und fühlt sich oft herrlich kribbelnd-entspannt an. So mag ich das! Oft fühle ich mich hier natürlicher als früher. Skiwanderung durch ein Winterwunderland statt steriles Fitnessstudio – das macht mich glücklich!

Entspannung

Klappt gut und macht mich zufrieden. Meine Hauptpriorität liegt auf Genuss, schöne Dinge erleben, neue Leute kennenlernen. Arbeite ich weniger? Definitiv. Fühlt sich etwas unheimlich an und zugleich genau so, wie es sein sollte. 

Ernährung

Nja … zugegeben … mitten im Umzug und Renovierung hab ich oft wenig Lust auf Salat. Generell machen tiefe Temperaturen Lust auf frisch gebackenes Brot und wärmende Gerichte. Suppen gibt es fast täglich, heiße Schokolade ebenfalls. Für mehr Frische sorgen neuerdings regelmäßig selbstgezogene Sprossen, und mein erster fermentierter Weißkohl ist auch gelungen. Ich werde weiter experimentieren!

Worauf freue ich mich?

Auf etwas mildere Temperaturen (-15 Grad reichen auch), auf mehr Langlaufen, auf eine Reise in die Berge. Auf meine Vögel im Garten und Ausflüge mit dem Haustier. Auf meinen Imker-Kurs, der zugegeben erst im März beginnt. Auf lauter schöne Dinge, die Entspannung und Ruhe geben 🙂

Was hat mich inspiriert?

Die Begegnung mit Menschen, die sich engagieren, die sich Gegenwind aussetzen und aktiv Themen vorantreiben. Hier im Norden wirkt alles so viel extremer, spielen Klimawandel, Abholzung und Umweltzerstörung eine ganz andere Rolle. Mich beeindrucken Menschen, die über den Tellerrand hinausschauen und den unbequemen und steinigen Weg gehen. 

Fazit

Ich fühl mich unglaublich wohl! Der Umzug in ein altes und zugiges Haus stellt vor neue Herausforderungen, doch der Blick aus dem Fenster macht jeden Tag zufrieden. Mein Plan: Weiterhin diese herrlich entspannte Balance zwischen Arbeit und Freizeit beibehalten 🙂

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